Donnerstag, 30. April 2020

Schulwiederöffnung während der CoRonA-Krise? Nur unter einer Bedingung! (Neufassung!)

(Überarbeitete Fassung meines ursprünglichen Beitrags vom 14.04.2020)

Die CoRonA-Krise ist die Chance zum Hinterfragen so einiger Aspekte unseres Schulsystems.

Wollen wir es weiter so haben wie bisher? Diese Frage stellt sich vielleicht mittlerweile die ein oder andere Lehr- oder anderweitig im Unterricht involvierte Fachkraft. Diese Frage stellen sich möglicherweise manche Mütter und Väter. Diese Frage stellen sich hoffentlich einige junge Menschen.

Wenn plötzlich ein Element wegfällt, das keine Wahlmöglichkeiten zuließ, offenbart sich vielleicht dem ein oder anderen die Gelegenheit, selbstwirksam und eigenverantwortlich zu sein. Auf jeden Fall ermöglicht es, sich selbst wieder zu hören und zu spüren und die Frage aus dem tiefsten Innern mit zarter Stimme hervordringen zu lassen: "Will ich es wirklich (noch) so haben wie bisher?"

Es könnte passiert sein, dass ein junger Mensch, der bisher maulend und unmotiviert, inneren Widerstand spürend, die Schulbank gedrückt hat, nun nach ein paar Wochen Schuldistanz und "Homeschooling" sich nach der Schule sehnt, sich auf die Wiederöffnung freut. Wunderbar! Dies macht einen Schulanwesenheitszwang überflüssig, denn er wird gerne und freiwillig zur Schule gehen!

Es könnte passiert sein, dass ein junger Mensch, der sich bisher unwohl in der Schule gefühlt hat, ohne es konkreter greifen und beschreiben zu können, nun mehr zu sich selbst findet - dank neuer Erfahrungen und dank eines durch die Distanz ermöglichten Blickes von außen: Was tut mir (nicht) gut? Was brauche ich (nicht), um mich gut bilden und wohl fühlen zu können? Wunderbar! Er kann sich nun fragen: Was macht der Gedanke an die Wiedereröffnung der Schule mit mir? Und beginnen, darüber zu sprechen (vorausgesetzt, jemand hört ihm zu).

Es könnte passiert sein, dass ein junger Mensch, der bisher mit Angst sich in die Schule gequält hat, nun Erleichterung erfuhr... Was macht der Gedanke an die Wiedereröffnung der Schule mit ihm?

Es könnte passiert sein, dass ein junger Mensch, der sich zuvor massiv gegen die Schule gewehrt hat, durch innere oder äußere Verweigerung, der vielleicht als pathologisch bezeichnet wurde oder als Erziehungshilfefall oder der sich vielleicht die ganze Zeit irgendwie falsch gefühlt hat, auf einmal neue, befreiende Erfahrungen machen konnte, weil plötzlich die bisherigen Normen über den Haufen geworfen wurden... (An dieser Stelle mein Aufruf: Schluss mit der Pathologisierung junger Menschen, die sich nicht in das System fügen! Ihnen gebührt ein echtes Zuhören zur Wahrung ihrer Würde, und Dank, weil sie wertvolle Rückmeldungsgeber sind!)

Es könnte noch vieles anderes passiert sein, so viel Verschiedenes, wie es betroffene Menschen gibt. Doch eine Frage ist für alle interessant - Schüler, Lehr- und andere Fachkräfte, Mütter, Väter: 

Was empfinde ich bei dem Gedanken an die Wiederöffnung der Schule? 

Freude? Bedauern? Angst? Widerstand? Unwohlsein? Erleichterung? Oder mehreres gleichzeitig? Ambivalenz? 

Was sind die Konsequenzen meines Empfindens?

Werdet Ihr Euch zuhören und ernst nehmen, Ihr Leute da draußen? Werdet Ihr Eure Integrität wahren wollen und können? Werdet Ihr Mütter und Väter Euren Töchtern und Söhnen zuhören und sie ernst nehmen? Werdet Ihr an ihrer Seite stehen?

Zwei Artikel las ich in Der Tagesspiegel, der von nicht unkritisiert im Raum stehenden Überlegungen zur Öffnung bzw. (teilweiser) Wiederinbetriebnahme der Schulen berichtete. So wollte sich die Politik von der "Nationalen Akademie der Wissenschaften - Leopoldina" beraten lassen:

„Bildungsbereich schrittweise öffnen“, lautet die Empfehlung, und zwar „sobald wie möglich“. Denn die Krise führe zu einem „massiven Rückgang der Betreuungs-, Lehr- und Lernleistungen“ und verschärfe so auch die soziale Ungleichheit.

Ob diese Befürchtung tatsächlich berechtigt ist, wage ich als offene Frage stehen zu lassen. Auch über die Berechtigung einer Kritik an der Stellungnahme der Leopoldina maße ich mir kein Urteil an. Jedoch die Überlegungen die Schule betreffend fand ich beachtlich und nachdenklich stimmend.

Über weite Strecken ist der Auftrag an die Leopoldina-Forscher untererfüllt geblieben. Bis auf einen Punkt: Der Vorschlag zum Thema Schulschließungen kam so detailliert daher, bis hin zur Empfehlung für Klassengrößen, dass sich der Eindruck der Übererfüllung einstellt. Schulen sollten als erstes geöffnet werden, so der Rat, schrittweise, aber zügig.

Der Tagesspiegel fragt, was auch ich fragen würde:
 

Warum ausgerechnet die Schulen?

Aber hatten wir nicht erst vor wenigen Wochen gelernt (und akzeptiert), dass der wichtigste Schritt zur Eindämmung des Virus, neben Hygiene und Distanz, das Schließen der Schulen sei? Es war eine richtige Maßnahme ... Warum, so darf man fragen, soll dann die Lockerung beim wohl besten Mittel gegen die Verbreitung von Viren beginnen? Und warum öffnet man partiell Schulen, die wenige Wochen danach wegen der Sommerferien schon wieder geschlossen werden?

Die ersten Pläne zu Schulwiederöffnungen wurden wieder über den Haufen geworfen...

Zuvor schrieb ich: Wenn es allerdings zu (teilweisen) Wiederöffnungen der Schulen kommen wird, dann bitte unter einer Bedingung: Dass der "Blick in die Realität" des Tagesspiegels nicht nur selektiv stattfindet, sondern ohne Diskriminierung junger Menschen erfolgt! Es ist wunderbar zu lesen:

Blick in die Realität

In einer demokratischen Gesellschaft ist es nie falsch, sich nicht nur Belehrung aus der Wissenschaft zu holen, sondern auch ein bisschen ins wirkliche Leben zu schauen. Nachdem der Groschen gefallen war, und da brauchten sicherlich einige einen obrigkeitlichen Anstoß, sind wir mit der Herausforderung seit Mitte März weitgehend vernünftig umgegangen. Ganz individuell, in der Kleinfamilie, im größeren privaten Umfeld, in den Betrieben haben wir alle unsere eigene Corona-Strategie entwickelt. Selbstschutz spielt dabei eine große Rolle, und die Sorge um Alte und Vorbelastete.
Das alles muss nicht streng gelenkt werden. Eine erwachsene Gesellschaft ist mehrheitlich durchaus imstande, auch ohne detaillierte Vorgaben mit solch einer Krise umzugehen.

Das bedeutet, wenn eine Wiederöffnung der Schulen, dann nur unter einer Bedingung: 

Dass es hierbei tatsächlich um ein Angebot geht im Sinne des Ermöglichens, sich zu bilden. Des Zurverfügungstellens für all diejenigen Menschen, die dies nun wollen und brauchen!

Umgekehrt formuliert wäre eine Durchsetzung des Schulbesuchs entgegen des Einverständnisses des jungen Menschen und ohne Zustimmung seiner Personensorgeberechtigten inakzeptabel! 

Dies ist die allerbeste Gelegenheit, einen ersten Schritt zu tun für einen Wandel unseres Schulsystems, welches zu vielen Menschen aus allen Gruppen der Beteiligten - Schülern, Lehr- und Fachpersonen, Müttern und Vätern - bislang zu viel Leid verschafft hat, hin zu einer Bildungslandschaft, die allen Bildung ermöglicht, in der es den Menschen gut geht (und vermeintlich "bildungsferne Schichten" bald der Vergangenheit angehören).

Allen Menschen, die sich darauf freuen, wieder in die Schule zu gehen bzw. die bereit dazu sind angesichts der aktuellen Lage und der damit verbundenen schützenden Verpflichtungen und Risiken, möge dies mit einer Schulöffnung während der CoRonA-Krise ermöglicht werden!

Der Begriff Schulpflicht sollte endlich in dem Sinne verstanden werden, der dem Bildungsrecht des jungen Menschen dient: als die Pflicht des Staates, Schulen als Möglichkeit sich zu bilden zur Verfügung zu stellen. Als eine Möglichkeit, sofern der junge Mensch nicht eventuell eine für sich bessere Möglichkeit wählen kann und möchte!

Nachhaltige und gesunde Bildungsprozesse setzen Wahlmöglichkeiten, also Freiheit und Freiwilligkeit voraus! (Das wissen Fachleute aus verschiedensten Disziplinen seit langer Zeit!)

Niemand darf für sein Inanspruchnehmen des Treffens einer Wahl pathologisiert oder bestraft werden! Keine Mutter und kein Vater, keine sorgeberechtigte Person darf für den Respekt der Entscheidung eines jungen Menschen, so auch den Respekt eines "Neinsagens" pathologisiert oder bestraft werden!

Die bisherige gewaltsame Praxis muss ein Ende haben! Diesen Reifesprung kann unsere Gesellschaft doch nun endlich machen! (Ich verweise an dieser Stelle auf den Aufruf zu einem Bekenntnis zur Gewaltlosigkeit: die Initiative "Gewalt? Ohne mich!"(Vielleicht war sie ihrer Zeit 5 Jahre voraus, als sie 2015 gestartet wurde...)

In diesem Sinne:  

In einer demokratischen Gesellschaft ist es nie falsch, sich nicht nur an dem Gedanken, es brauche Belehrung, zu orientieren, sondern auch ein bisschen ins wirkliche Leben zu schauen: Was sind die Bedürfnisse und Gefühle derjenigen Menschen, die die Angelegenheit konkret betrifft?! Ganz individuell, in der Kleinfamilie, im größeren privaten Umfeld, innerhalb unserer Gesellschaft haben wir alle unsere eigenen Strategien entwickelt, uns zu bilden und miteinander umzugehen.
Das alles muss und sollte nicht streng gelenkt werden. Eine reifende Gesellschaft ist mehrheitlich durchaus imstande, auch ohne detaillierte Vorgaben mit den Herausforderungen des Lebens und des Sich-Bildens umzugehen.


* * *

Zum Abschluss ein paar Worte in eigener Angelegenheit und eigenem Interesse:  

Ein guter Therapeut macht sich selbst überflüssig! Ich berate als Psychologin seit mehreren Jahren Familien, in denen junge Menschen nicht mehr zur Schule gehen wollen. Mit den Schulschließungen bin ich momentan quasi arbeitslos geworden. Wenn mein Plädoyer gehört wird, werde ich mich diesbezüglich selbst überflüssig gemacht haben. Dies würde ich mir von Herzen wünschen. Wenn aber nicht: auch gut, brauche ich mir erstmal keine Gedanken um einen neuen Job zu machen. Allerdings liegt momentan meine derzeit einzige Einkommensquelle, die essentiell für die Versorgung meiner Familie ist, blank. (Wer mich kennt, weiß vielleicht, dass ich selbständig tätige dreifache Mutter bin.)
Wer mich gerne etwas unterstützen möchte, kann dies tun nach Klick auf den Ko-fi-Button. Auch Beratungsanfragen bei Bedarf sind herzlich willkommen (z.B. falls die Frage auftauchen sollte "Mein Sohn/meine Tochter will gar nicht mehr zurück in die Schule - was machen wir denn jetzt?")

Samstag, 25. April 2020

Warum "Homeschooling" in Zeiten von CoRonA nicht funktionieren KANN (Teil 1)

Als mir diese Überschrift in den Sinn kam, überlegte ich "Moment mal, das erinnert mich doch an etwas..."

Mich hatte einst ein Vortrag der von mir sehr geschätzten Expertin für gehirn-gerechtes Lernen Vera F. Birkenbihl beeindruckt: "Warum Unterricht an deutschen Schulen nicht funktionieren KANN"


Nach erneutem Anschauen kann ich ihn nach wie vor nur als sehenswert empfehlen! (Die extravagante CoRonA-Schreibweise im Titel übrigens erklärt sich hier.)


Homeschooling ist nicht gleich Homeschooling

"Homeschooling" war bis vor Kurzem in Deutschland noch verboten, sozusagen geächtet und gewissermaßen auch verpönt. Nun plötzlich ist es vorübergehender "Normalzustand" für schulpflichtige junge Menschen. Allerdings: Bezeichnungen sind wesentlich. Zu klären, was jeder von uns darunter versteht, ist noch wesentlicher.

Das, was im Moment während der CoRonA-Krise als "Homeschooling" in aller Munde und Medien ist, entspricht nicht dem, was bisher unter Homeschooling zu verstehen war. Intention und Rahmenbedingungen sind grundverschieden. Was momentan stattfindet ist "der Versuch, den Schulunterricht zu Hause zeitweise zu ersetzen". Diese Situation beruht auf keiner freien Entscheidung. Der "Auftraggeber" und "Beaufsichtiger" ist und bleibt die Schule - während dies beim Homeschooling im eigentlichen Sinne die Eltern sind, welche auch (ggf. gemeinsam mit ihrem Nachwuchs) sich bewusst für Homeschooling entschieden haben. 

Was wir uns unter "Homeschooling" konkret und praktisch vorzustellen haben ist weder beim "herkömmlichen Homeschooling", noch beim "CoRonA-Homeschooling" aufgrund der Bezeichnung allein klar! Das ist sehr wichtig zu bedenken.

Ich nehme zunächst einmal den Begriff wörtlich, denn im wörtlichen Sinne verstanden offenbart sich ein aus meiner Sicht bestehendes Grundproblem: In der Beschulung!  

Daher kann ich mich für häusliche Beschulung (klassisches Homeschooling) ebensowenig aussprechen wie für schulische Beschulung - oder auch nun zu CoRonA-Zeiten: Häuslich-schulische Beschulung bzw. Schulische Beschulung zu Hause.


Warum nun kann "CoRonA-Homeschooling" nicht funktionieren? 

Mir ist zunächst wichtig zu betonen: Überall dort, wo junge Menschen mit dem Lernen zu Hause gut zurecht kommen, Freude und Interesse daran haben, es gut und flexibel gestaltet werden kann und nicht zu familiärem Stress und belasteten Beziehungen führt, ist alles bestens. Euch betrifft das Problem des Nichtfunktionierens nicht! Ihr seid vermutlich gerade nicht mit Beschulungsversuchen beschäftigt, sondern mit einer anderen Art und Weise, sich zu bilden ...

Beschulung "funktioniert" nur dort, wo Menschen einander in Rollen begegnen: Erwachsene Menschen schlüpfen in die Rolle des Lehrers (jeder Lehrer in der Schule kennt und spürt - so hoffe ich doch - den Unterschied am eigenen Leibe zwischen seinem Mensch- und Lehrer-Dasein). Erwartet wird von jungen Menschen die Rolle des Schülers (dass dieser sie einnimmt ist jedoch nicht gleichermaßen selbstverständlich). Beschulung "funktioniert" nur dort, wo die Beteiligten ihre Rollen als "Beschulender" und "Beschulter" einnehmen, erfüllen, eventuell sogar verinnerlichen. Sobald einer dies nicht (mehr) tut (aus welchen Gründen auch immer), findet etwas anderes statt ...

Beschulung "funktioniert" eigentlich nur, weil und wenn die extrinsische Motivation der Schüler - also die durch äußere Reize angeregte Motivation - groß genug ist, sich den Erwartungen gemäß zu verhalten. Äußere Reize sind beispielsweise Belohnungen in Form von Lob, Anerkennung, guten Noten oder auch Pluspunkten oder ein "Grün auf der Lernampel" u. a.; das Vermeiden von negativen Konsequenzen wie schlechten Noten, Tadel, Minuspunkte, Zurechtweisungen durch Erwachsene, deren Erwartungen nicht erfüllt werden; oder schlichtweg das "Wissen" um die von außen gesetzte Prämisse, dass es sein muss und nicht anders geht. Diese Aspekte prägen grundlegend die zwischenmenschlichen Beziehungen in der Schule.

Wenn "CoRonA-Homeschooling"(Schulische Beschulung zu Hause) nicht gut funktioniert, könnte das daran liegen, dass ...

... Mütter und Väter in die Rolle des Lehrers schlüpfen oder zu schlüpfen versuchen, was nicht gut gehen kann, weil es die gesunden zwischenmenschlichen Beziehungen innerhalb der Familie belastet. Nein, ihr Mütter und Väter seid nicht zu doof oder zu blöd oder zu unfähig, um das hinzukriegen: Ihr seid nur einfach echt als Menschen und dürft und müsst dies auch in einem gesunden Familiengefüge sein und bleiben!

... Mütter und Väter nicht in die Rolle des Lehrers zu schlüpfen versuchen. Das ist gut so! Nur so funktioniert Beschulung halt nicht und wenn der junge Mensch sich nicht aus eigenem Antrieb an die Aufgaben setzt oder ohne größeren Widerstand dazu ermutigen lässt (ganz abgesehen von der Frage, ob die zeitlichen und anderweitigen Ressourcen zu seiner Unterstützung bei Mutter und Vater gegeben ist), funktioniert keinerlei "Homeschooling".

... Mütter und Väter versuchen, mit extrinsischen Motivationsreizen zu arbeiten. Wenn dies bisher zum elterlichen Erziehungsstil ohnehin dazugehörte, fällt es zunächst vielleicht nicht so auf, jedoch: Dies (zer)stört sehr wahrscheinlich gesunde (Vertrauens-)Beziehungen und erzeugt familiären Beziehungsstress. Wenn ihr bisher darauf (weitestgehend) verzichtet habt - fangt bitte nicht jetzt damit an! (Jedoch dann funktioniert Beschulung wiederum auch nicht...)

Es könnte noch weitere/andere Gründe geben ... Jedoch lautet die Schlussfolgerung: 

Wenn bei Euch zuhause "Homeschooling" nicht funktioniert, dann liegt das daran, dass es nicht funktionieren KANN! 
 
Daher: Hört auf mit dem, was nicht funktioniert und macht mehr von allem, was gut läuft und gut tut!

Ich finde es durchaus beachtlich, wie verschieden im ganzen Land die Haltungen und Erwartungen von schulischer Seite (wie auch von elterlicher Seite) sein können (von empathischem Mitgefühl und Respekt bis hin zu knallharter Ignoranz ist alles dabei). Junge Menschen als Schüler und Schülerinnen sind quasi einer willkürlichen Behandlung ausgeliefert und haben anscheinend Glück oder Pech, ob sie in ihren Bedürfnissen und Interessen geachtet werden oder nicht (dies ist jedoch nichts Neues seit CoRonA). Sie sind Objekt der Erwartungen der sie umgebenden Erwachsenen. Dieser Zustand kann aus meiner Sicht nicht weiter hingenommen werden! Die CoRonA-Krise sehe ich als Chance, dies zu überdenken und zu überwinden. 

Nun geht es in die nächste Runde "CoRonA-Homeschooling" und mein Plädoyer an Mütter und Väter ist eindeutig: 

Steht auf der Seite Eurer Töchter und Söhne und stellt ihr seelisches, geistiges und körperliches Wohl und ihre Interessen an oberste Stelle. Sie selbst geben den Maßstab dessen vor, was es für ihre Bildung braucht!



* * *


Wer mich gerne unterstützen möchte, kann dies tun nach Klick auf den Ko-fi-Button.
Auch Beratungsanfragen bei Bedarf sind herzlich willkommen.